Demnächst

Gottesdienst
So 10.07. 10:00 Uhr

Ihr Weg zu uns...

Ihr Abfahrtsort:

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wuppertal-Cronenberg Eich 12 42349 Wuppertal

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Interview mit Martin Seydlitz

Mit unserem neuen Referenten des Landesverbandes, Pastor Martin Seydlitz - das neue Gesicht des Landesverbandes, haben wir ein Interview zu seiner Einstellung zum 01.08.2022 geführt. Martin Seydlitz  Das Interview kann hier eingesehen werden: {jd_file file==387}.

28.04.2022


Glaube und Taufe

Dieser Abschnitt der Rechenschaft vom Glauben gilt mit der Taufe dem Herzstück baptistischen Selbstverständnisses..

26.06.2022

Ukraine-Hilfe europäischer Baptisten geht unvermindert weiter

Die Hilfe der EBF und ihrer Mitgliedsbünde für ukrainische Geflüchtete geht unvermindert weiter. Der BEFG unterstützt die Arbeit seiner Partner und organisiert eigene Hilfstransporte..

16.06.2022

Vorschau

Über das AngebotRevitalisierung von Gemeindenwurde in der Jahres-Gemeindestunde berichtet; eine Kurzfassung der Programmpräsentation wurde verteilt. In einer Gemeindestunde am 10.07. nach dem Gottesdienst wollen wir feststellen, wer sich daran beteiligen möchte und ob wir das Programm bei uns durchführen wollen. Da es sich ausdrücklich um einen gesamtgemeindlichen Ansatz handelt, macht eine Teilnahme nur Sinn, wenn sich möglichst viele Gemeindemitglieder zu einer Mitarbeit entschließen.

Termine

Voraussichtlich am 04.09. wird einmal wieder ein dt.-ital. Gemeindefest stattfinden. Beginn wird um 11:00 Uhr sein. Wie es so schön heißt: Fürs seelische und leibliche Wohl wird gesorgt!

Zum Monatsspruch

 „Wo ist nun dein Gott“ – eine Frage, die dem Beter des Psalms täglich begegnet. Eine Frage, die ihn quält, angesichts seiner Situation, der gefühlten Ausweglosigkeit, angesichts des Schreckens und der Tränen. „Wo ist nun dein Gott“ oder auch „Wo bist du, mein Gott“ – das sind Fragen, die so manch einem Menschen vielleicht nicht so unbekannt vorkommen.

Nicht nur die Seele des Psalmbeters dürstet, meine tut es auch. Der Psalm spricht etwas in meinem Herzen an. Etwas, was sich auch in der Überschrift von Psalm 42 wiederfinden lässt: Sehnsucht. Der Duden beschreibt Sehnsucht als ein „inniges, schmerzliches Verlangen nach jemandem oder etwas“ und auch im Psalm wird deutlich, dass Sehnsucht wehtun kann. Vielleicht ist auch das der Grund, warum ich meine Sehnsucht nicht immer spüren will, warum ich sie oftmals eher „verdrängen“ will. Doch dann lese ich diesen Psalm oder sehe einen atemraubenden Sonnenuntergang oder darf einen Moment tiefster Liebe und Verbundenheit bezeugen und da ist es wieder: Dieser Schmerz, in den schönsten Momenten des Lebens, diese Sehnsucht, die über mich hinausgeht und die immer etwas Unverfügbares mit sich bringt. Oder ich schaue in die Nachrichten, erlebe das Leid um mich herum oder die Dunkelheit in mir drin. Wir können Sehnsucht in den Durststecken unseres Lebens spüren und wir können sie in den vollkommensten Momenten unseres Lebens spüren. Da ist etwas, wovon ich weiß, dass es da ist, dass ich aber noch nicht vollends greifen kann: „Wann werde ich dahinkommen, dass ich Gottes Angesicht schaue“ sagt der Psalmist. Er vergleicht seine schmerzhaft empfundene Sehnsucht im Angesicht der Ungerechtigkeit und des Leids mit dem Lechzen und Schrei eines Hirsches nach frischem Wasser. Durst ist überlebenswichtig und kann unangenehm und sogar tödlich sein, wenn er nicht gestillt wird. Er treibt und lenkt uns und erinnert uns daran, zu trinken. Klares, frisches Quellwasser – ein wundervoller Ausblick im Angesicht des Durstes.

Der Psalm macht mir Mut, den Durst meiner Seele, diese Sehnsucht in mir, wahrzunehmen und genauer hinzuhören: Wonach dürstet meine Seele? Und womit versuche ich, meinen Durst zu stillen? Meine Seele dürstet nach Gerechtigkeit, nach Frieden, nach Heilung. Meine Seele dürstet danach, das Wirken des lebendigen Gottes hier in dieser Welt und in meinem kleinen Alltag zu sehen. Meine Sehnsucht treibt mich ins Gebet, hin zu Gott. Mein seelischer Durst verlangt nach dem Lebendigen, nach dem klaren Quellwasser. Der Psalm ermutigt mich, meine Sehnsucht nicht „schön zu reden“, sondern ehrlich zu sein und mit all meinen Emotionen vor Gott zu kommen – auch meine Seele darf schreien, Gott, zu dir.

 

Dana Sophie Jansen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Theologische Hochschule Elstal

 

 

 

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