Demnächst

Gottesdienst
So 07.06. 10:00 Uhr
Gottesdienst
So 14.06. 10:00 Uhr

Ihr Weg zu uns...

Ihr Abfahrtsort:

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wuppertal-Cronenberg Eich 12 42349 Wuppertal

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Einladung - Online-Seminar 13.06.2020

Thomas Klammt, Referent für Integration und Fortbildung des Bundes, lädt herzlich ein zum ersten Online-Seminar der Akademie Elstal für farsisprachige Mitarbeiter/innen. Am Samstag, 13. Juni, 11-16 Uhr, werden wir vier Vorträge zum Thema „Gemeinde – Kirche – Reich Gottes“ und Gesprächsmöglichkeit dazu anbieten. Wer sich bis 10.06.

27.05.2020


Im Himmel wird regiert

Unter dem Thema „Unser Glaube hat Zukunft!“ veranstaltete der BEFG am Himmelfahrtstag ein Online-Angebot mit Gottesdienst, Impulsreferat und Podiumsdiskussion..

22.05.2020

Übrigens .........

Liebe Gemeinde,


in unserem Text im Gemeindegruß für Mai haben wir Euch geschrieben, dass die Gottesdienste in Coronazeiten wesentlich anders aussehen werden, wie wir sie kennen. Am 24. Mai haben wir im Rahmen eines „Probegottesdienstes“ den ersten Eindruck bekommen, wie sie zunächst einmal aussehen werden.
Es mutete sich schon sehr merkwürdig an, die Gemeinde allesamt mit Mund-Nasen-Schutz sitzen zu sehen. Wir sind sehr froh, dass alles reibungslos verlaufen ist und sich alle an unser Hygienekonzept gehalten haben. Das bedeutet, dass wir in Zukunft die Abstände einhalten müssen, uns beim Betreten und Verlassen unseres Hauses die Hände desinfizieren, auf den Toiletten nur noch Einmalhandtücher benutzen und anschließend wieder die Hände desinfizieren und während des gesamten Gottesdienstes den Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch wenn es sich komisch anfühlt, so geschützt zu singen, was wir auch sehr verhalten tun müssen (!), so schlimm, wie wir es uns vorgestellt haben, ist es aber gar nicht.
Wir müssen alles, was in unserer Macht steht, dafür tun, um uns gegenseitig vor Infizierung zu schützen. Die meisten von uns gehören zur Risikogruppe, sind also über 60 und/oder haben Vorerkrankungen.
Unseren ersten regulären Gottesdienst wollen wir an Pfingsten feiern. Da feiern wir den Geburtstag der Kirche. Wir finden, eine passende Gelegenheit für den Neustart der Gottesdienste. Herzliche Grüße und bleibt gesegnet, Eure Gemeindeleitung

 

Nur keine Panik

Johannes 14,1

Ihr Lieben,

wir leben in einer Zeit, die nicht ganz einfach ist. Es ist etwas geschehen, wovor Wissenschaftler schon seit Jahren warnen. Wir haben eine Epidemie. Inzwischen sprechen wir schon von einer Pandemie, also einer weltweiten Epidemie.

Ich weiß nun nicht, wie es euch geht, aber solange ich denken kann, gab es so etwas noch nicht. Unsere Vorfahren kannten noch richtige Epidemien, aber in den letzten Jahrzehnten fand in unseren Breiten nichts Vergleichbares mehr statt, zumindest nicht in dieser Größenordnung und mit diesen Auswirkungen. Gegen viele Krankheiten, die sich früher epidemieartig verbreiteten, gibt es inzwischen Impfstoffe, die sich erfolgreich einsetzen lassen, so dass die entsprechenden Krankheitserreger recht gut bekämpft werden können. Nicht so beim Corona-Virus. Dagegen gibt es noch keine Impfung und so schnell wird es auch keine geben, sagen die Forscher, die mit Hochdruck sowohl an einem Impfstoff als auch an wirksamen Therapien arbeiten. Erschreckend ist für mich das Tempo, mit dem sich dieses Virus global verbreitet. Das Corona-Virus hat nun auch Deutschland im Griff und wir wissen nicht so richtig, wie wir damit umgehen sollen. Wir schwanken zwischen Gelassenheit und Sorge, zwischen Unsicherheit und Zuversicht. Auch wir Christen. Aber wir sind besser dran, denn wir haben etwas, woran wir uns festhalten können, etwas, das uns Halt gibt im Leben - unseren Glauben an Jesus Christus. Keiner von uns hat so etwas schon mal erlebt, aber wir haben alle schon unsere Glaubenserfahrungen gesammelt. Wir haben, hoffentlich, alle schon erlebt, wie Jesus aktiv in unser Leben eingegriffen hat. Diese Erfahrungen stärken wiederum unseren Glauben und machen uns Mut. Und den brauchen wir, auch gerade jetzt, wo es etwas schwieriger wird.

Immerhin muss man sagen, dass sich in den letzten Tagen die Ereignisse regelrecht überstürzt haben. Am 8. März hatten wir noch ganz normal unseren Gottesdienst und keiner von uns wäre auf die Idee gekommen, dass wir uns nur wenige Tage später gar nicht mehr öffentlich versammeln können. Diese restriktiven Maßnahmen von Seiten der Politik sind auch nachvollziehbar, einfach um die Übertragungswege des Virus zu stören und somit Zeit zu gewinnen. Aber, ich fand es trotzdem wichtig, dass wir uns treffen, und sei es in Kleingruppen zum Gebet. In so einer Gruppe haben wir uns auch am 15. März noch einmal getroffen. Aber, das war auch unser letztes Treffen, denn inzwischen ist auch das nicht mehr möglich. Dennoch: Gebet ist das Wichtigste! Es ist der direkte Kontakt zwischen Gott und uns. Und Gebet ist unsere Waffe gegen alle Mächte der Finsternis. Auch wenn wir die geistliche Bedeutung dieses Virus noch nicht abschätzen können, so können wir aber doch etwas tun: beten.

Wir können uns, und das ist auch mein Vorschlag, zu unserer üblichen Gebetszeit am Donnerstag um 19.30 Uhr im Geiste treffen und zusammen beten - jeder bei sich zu Hause und doch vereint vor Gott. Ich möchte euch alle herzlich dazu einladen.

Bevor ihr jetzt aber hoffentlich gleich ins Gebet geht, möchte ich mit euch einmal über einen Bibelvers aus dem Johannesevangelium nachdenken: Johannes 14, 1 (Luther):

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Das hat Jesus selbst gesagt. Er hat es gesagt zu einem Zeitpunkt, als es ihm auch nicht unbedingt zum Jubeln zumute war. Er wusste ja genau, was in den kommenden Tagen auf ihn zukommen würde. Und das war ihm mit Sicherheit nicht egal. Trotzdem denkt er an dieser Stelle an die, die ihm am Herzen liegen. Er denkt an die, mit denen er zusammen ist, denen er nahe ist. Damals waren das seine 12 Jünger. Heute hat sich das vervielfacht. Durch den Heiligen Geist, den er seinen Jüngern nur einige Verse später (ab Vers 15) zusagt, ist es möglich, dass auch wir hier und heute enge Gemeinschaft mit ihm haben können, wenn wir das wollen. Was uns Jesus aber hier sagt, ist für unsere jetzige Situation brandaktuell.

Jesus sagt: „Nur keine Panik!“ „Euer Herz werde nicht bestürzt!“ „Euer Herz erschrecke nicht!“

Was Jesus hier sagt, sind keine Beruhigungsfloskeln. Er sagt nicht: „Ist doch alles nicht so schlimm. Das wird schon wieder. Es wird nichts so heiß gegessen, wie´s gekocht wird.“ Nein. Er sagt: „Euer Herz erschrecke nicht!“ Das heißt nicht, dass es keinen Grund geben kann, zu erschrecken, zu verzagen und sich ängstlich zurück zu ziehen. Es können durchaus unschöne, vielleicht auch schlimme Dinge auf uns zu kommen. Aber gerade da sagt uns Jesus, dass wir nicht erschrecken sollen, dass wir nicht in Panik verfallen sollen. Wir sollen besonnen handeln. Aber wie macht man das, wenn das Herz immer verzagter wird und die Zeiten immer unsicherer werden?

Jesus gibt uns auf diese Frage eine klare Antwort:

„Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

Jeder, der jetzt schon seine praktischen Erfahrungen im Glauben an Jesus Christus gesammelt hat, der hat einen reichen Schatz, auf den er jetzt zurückgreifen kann. Unterschätzt das nicht! Jede Erfahrung, die wir in unserem Glaubensleben mit Jesus Christus gemacht haben, gibt uns Kraft und Zuversicht. Und genau das ist es, was wir jetzt brauchen. Wir brauchen einen Glauben, der in Krisenzeiten trägt. Wir brauchen einen Glauben, der nachhaltig wirkt, der nicht nur in guten Zeiten bei schönem Wetter ein Hallelujagefühl erzeugt, sondern auch in schwierigen Zeiten uns die Kraft und den Elan gibt, an Jesus Christus festzuhalten.

Ich persönlich habe das schon hin und wieder mal erlebt. Das ging nicht immer ohne Zweifel ab. Da wird durchaus der Glaube auch mal hinterfragt. Aber je mehr Glaubenserfahrungen du mit Jesus machst, umso fester wird dein Glaube, umso mehr steigt deine Zuversicht und umso kühner und mutiger wirst du im Glauben.

Ja, diese Coronakrise ist eine Herausforderung für uns, auch weil sie eine große Verunsicherung mit sich bringt. Wir können eigentlich nichts mehr planen, weder für die Gemeinde noch für unser persönliches Leben. Keiner weiß wirklich, wie es mit ihm weitergeht. Und es weiß auch keiner, wie lange diese kritische Situation noch andauert. Aber vielleicht kommt der Eine oder Andere durch diese angespannte Situation auch einmal zum Nachdenken. Unsere ganze Gesellschaft wurde plötzlich ausgebremst. Manch einer bekommt Zeit geschenkt. Vielleicht ist das eine Chance, die richtigen Fragen im Leben zu stellen. Vielleicht eine Chance, die richtigen Antworten zu suchen und zu finden. Vielleicht eine Chance, Jesus Christus zu begegnen. Und für uns als Gemeinde vielleicht auch eine Chance, über neue Konzepte und Formen nachzudenken. Vielleicht wird „Corona“ auch zu einem Pseudonym für Aufbrüche und neue Wege. Lassen wir uns vom Geist Gottes inspirieren und leiten. Lassen wir uns nicht erschrecken von irgendwelchen winzig kleinen Eiweißverbindungen, die man Viren nennt, sondern voller Glauben und Vertrauen in die Zukunft schauen. Und lasst uns beten, dass Gott unser Volk, unsere Nation, verändert.

Seid behütet und gesegnet.

Euer Armin Röder

 

 

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